Installation, Einarbeitung, Optimierungsprozesse:

GEDORE zieht erstes, positives Fazit zur neuen Schmiedelinie in der Werkzeugfabrik am Standort Waldkirchen.

Remscheid, 03.02.2022 – Die Investition in eine neue Schmiedelinie für die Werkzeugfabrik am Standort Waldkirchen stellt eine der relevanten und zukunftsorientierten Maßnahme von GEDORE für die Stärkung der Produktion in Deutschland dar. Die Monate nach Einbringung der Anlage Mitte 2021 wurden intensiv für die Installation, umfassende Schulung und Einarbeitung der Mitarbeiter sowie für Optimierungsprozesse der Fertigung genutzt. In Zukunft soll sich die neue Schmiedelinie u. a. positiv auf die effiziente und wettbewerbsfähige heimische Produktion, verbesserte Arbeitssicherheit der Mitarbeiter sowie Ergonomie auswirken.
Fertigung eines Maulschlüssels in der neuen Schmiedelinie am GEDORE Produktionsstandort in Waldkirchen
Fertigung eines Maulschlüssels in der neuen Schmiedelinie am GEDORE Produktionsstandort in Waldkirchen.

Durch eine sorgfältige Vorplanung der Zusammenarbeit mit verschiedenen internationalen Partnern vor Ort in Waldkirchen, konnte die neue Schmiedelinie im angesetzten Zeitrahmen von 2,5 Wochen nach der Einbringung installiert werden. Parallel dazu erhielten die Mitarbeiter bereits erste Schulungen der neuen Technologie. Herausforderungen bei der Zusammenbringung der sechs unterschiedlichen Maschinen – Stabstahlschere mit Magazin, Stufenförderer, Induktionsanlage, Querkeilwalze, Schmiedepresse, Exzenterpresse – zu einer Schmiedelinie oder auch sprachliche Barrieren zum Expertenteam bei der Einweisung wurden durch vorausschauende Maßnahmen und die hohe Motivation aller Beteiligten erfolgreich gelöst.

„Die Einarbeitung an der neuen Anlage erfolgte fachlich einwandfrei. Die Simultandolmetscherin wurde im Vorfeld hervorragend mit technischem Fachwissen instruiert und konnte bei der Schulung unserer Mitarbeiter jederzeit die richtigen Zusammenhänge erläutern.“, beschreibt Walter Kremsreiter, Betriebsleiter der GEDORE Werkzeugfabrik in Waldkirchen, die Zusammenarbeit mit dem internationalen Team. „Das große Interesse und die Freude daran, diese neue Technologie von Anfang an begleiten zu können, hat das Meistern kleiner Hürden enorm erleichtert.“, ist sich das Team um Ludwig Schätzl, Christoph Mörtl und Robert Feichtenschlager, Schmiede in der GEDORE Werkzeugfabrik in Waldkirchen, einig.

Seit der Inbetriebnahme wurden in Probedurchläufen diverse GEDORE Ring-Maulschlüssel gefertigt. Da unter den geplanten Werkzeugen insbesondere die tief gekröpfte Form vergleichsweise hohe Komplikationen für die neue Schmiedelinie erwarten ließ, wurde sich dieser zuerst gewidmet. So können die Optimierungsprozesse direkt am kompliziertesten Fall verfeinert werden, bevor weitere Schlüsselweiten, Doppelmaulschlüssel sowie Ring-Maulschlüssel in gerader Form in Produktion gehen.

Die Erprobungs- und Optimierungsphase der Schmiedelinie bei der u.a. Schmiedematrizen angepasst werden, um die hohen Qualitätsstandards von GEDORE zu erfüllen, läuft derzeit auf Hochtouren. „Durch die Optimierung wird die Arbeit mit der Schmiedelinie in Zukunft einwandfrei laufen und wir werden mit der neuen Technologie Premium-Werkzeug fertigen, das dem Namen GEDORE absolut gerecht wird.“, erklärt Walter Kremsreiter. Hierzu wird die benötigte Zeit investiert und die gesammelte Erfahrung mit der neuen Schmiedelinie genutzt, um das ideale Endergebnis zu erhalten. Damit in dieser Phase keine Produktionslücken entstehen, werden die betreffenden Werkzeuge zudem zeitgleich an den ebenfalls in der Werkzeugfabrik vorhandenen Schmiedehämmern produziert.

Bereits in der aktuellen Optimierungsphase lassen sich einige Vorteile der neuen Schmiedelinie feststellen: Verschiedene Arbeitsschritte konnten räumlich zusammengelegt werden. Bei der neuen Fertigungsart entfällt zudem der aufwendige Prozess des Spaltens, der auch zu den gefährlichsten Arbeiten bei der Produktion der Werkzeuge zählt. „Die generelle Bedienung der Anlage ist müheloser als beim konventionellen Schmieden. Darüber hinaus bietet die Schmiedelinie durch intelligente Lichtschranken und Abbremsung der Maschine im Gefahrenfall mehr Sicherheit bei der Arbeit.“, erläutert Ludwig Schätzl weitere Vorteile der neuen Schmiedelinie. Neben der Lichtschranke, die beispielsweise den Unterschied zwischen einer Schmiedezange und einer Hand erkennen und den Vorgang bei Gefahr direkt stoppen kann, sorgt auch das Abgraten und Lochen im heißen Zustand für mehr Arbeitssicherheit. Da der Mitarbeiter den Vorgang an dieser Station nur mit einer Zange erledigen kann, wird ein versehentliches Greifen in die Maschine verhindert.

„Alle Beteiligten an dem Projekt neue Schmiedelinie sind positiv überrascht, wie problemlos und schnell die Inbetriebnahme und erste Fertigungen umgesetzt werden konnten. Mit den Optimierungsprozessen können wir in Zukunft das gesamte Potential und die vielen Vorteile der neuen Schmiedelinie für die Fertigung des hochwertigen GEDORE Werkzeugs und die Mitarbeitersicherheit ausschöpfen.“, fasst Walter Kremsreiter seine bisherigen Eindrücke und Zukunftsaussichten für die Arbeit mit der neuen Anlage zusammen.

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